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Ätherische Öle
Eukalyptus

(Eukalyptus globulus)
Von ca. 300 bekannten Arten wird der E.globulus in der Aromatherapie angewendet. der geruch ist den meisten bekannt und muss nicht beschrieben werden.
Ähnlich wie bei der Bergamotte wirkt E. desinfizierend, antiviral und antibakteriell. Entsprechend kann es eingesetzt werden.
Anwendung findet das Öl bei Erkältungen. Es wirkt schleimlösend.
Aber auch bei Muskelverspannung und Rheumatismus in Massageölen.
Sehr probat auch zur Vertreibung von Insekten im Sommer.

Fenchel
(Foenicum vulgare)
Ein hervorragendes Mittel bei Verdauungsbeschwerden. Es regt die Peristaltik an. Wahrscheinlich auch appetitverringernd.
Ganz sicher wirkt es aber harntreibend und antiseptisch. Entsprechend auch das Einsatzgebiet bei Blasenentzündungen. Auch Bäder mit Fenchelöl können hierfür sinnvoll sein.
Geranie

(Geranium odorantissimum)
Vordergründig erinnert der Duft etwas an Rosenduft.
Aber er ist meistens zu unterscheiden.
G. wirkt andidepressiv und auch antiseptisch.
Idealerweise hilft es zu trockener Haut, wie auch zu fetter Haut ins Gleichgewicht. Wegen seiner astringierenden und blutstillenden Wirkung auch zur Wundbehandlung geeignet. Es wirkt aber auch anregend und etwas aufputschend. Anwendungen also nicht am Abend durchführen.
Der G. wird eine stimulierende Wirkung auf die Nebennierenrinde nachgesagt. Profitieren können davon also jene welche mit Hormonschwankungen kämpfen (Klimaterium, Menstruatuion).
Einen Arzt ersetzt die G. natürlich nicht unbedingt.

Ingwer

(Zingiber officinalis)
In der Ayurveda kennen wir Ingwer als feuerig anzündend.
Ingwer regt die Durchblutung an. I. gibt warm.
Von daher hilft er uns bei Muskelverspannungen, Erkältungen und Grippe.
Beschrieben ist auch eine verdauungsfördernde Wirkung. Insbesondere wirkt er gegen Magenkrämpfe. Ob Ingwer die Potenz erhöht möge jeder selbst entscheiden. Mit Sicherheit reizt Ingwer die Haut und ist sehr verdünnt anzuwenden

Kajeput

(Melaleuca leucadendron)
Ein kampferartig riechendes Öl, welches eng verwand mit Teebaum und Niaouli ist. Auch hier wieder eine antiseptische Wirkung, welche bei der Behandlung einer Erkältung oder Nasenebenhöhlenentzündung sehr wirksam ist. Ganz besonders soll diese Öl schmerzlindernd wirken.
Diese Wirkung lässt sich bei Zahnschmerzen und erkältungsbedingten Schmerzen gut einsetzen. Vorsicht! Das Öl wirkt stark anregend und aufputschend.

Kardamom

(Eletaria cardamomum)
Wie der Ingwer ein weiters orientalisches Gewürz. Beide gehören zu gleichen Familie. Der Zingiberaceae.
Kardamom entfaltet seine Wirkung hauptsächlich im Verdauungstrakt.
Sodbrennen, Übelkeit und Blähungen sind die Hauptanwendungsgebiete.
Im Bad wird K. als ein erfrischender  und kräftigender Zusatz beschrieben.Vorsicht! Er kann zu Hautreizungen führen.

Kiefer

(Pinus sylvestris)
Die Kiefer hat viele Unterarten. Wichtig dabei ist das sie das Öl der P. sylvestris nehmen. Die positive, schleimlösende Wirkung bei Atemwegserkrankungen ist bekannt. Weiter wirkt es antiseptisch, schmerzlindernd und stimulierend. Ausgenutzt wird diese Wirkung mitunter bei Rheumaerkrankungen, wo Kiefernöl als Badezusatz eingesetzt wird. Vorsicht! Das Öl kann die Haut reizen.

 

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