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Ätherische Öle
Kajeput

(Melaleuca leucadendron)
Ein kampferartig riechendes Öl, welches eng verwand mit Teebaum und Niaouli ist. Auch hier wieder eine antiseptische Wirkung, welche bei der Behandlung einer Erkältung oder Nasenebenhöhlenentzündung sehr wirksam ist. Ganz besonders soll diese Öl schmerzlindernd wirken.
Diese Wirkung lässt sich bei Zahnschmerzen und erkältungsbedingten Schmerzen gut einsetzen. Vorsicht! Das Öl wirkt stark anregend und aufputschend.

Kardamom

(Eletaria cardamomum)
Wie der Ingwer ein weiters orientalisches Gewürz. Beide gehören zu gleichen Familie. Der Zingiberaceae.
Kardamom entfaltet seine Wirkung hauptsächlich im Verdauungstrakt.
Sodbrennen, Übelkeit und Blähungen sind die Hauptanwendungsgebiete.
Im Bad wird K. als ein erfrischender  und kräftigender Zusatz beschrieben.Vorsicht! Er kann zu Hautreizungen führen.

Kiefer

(Pinus sylvestris)
Die Kiefer hat viele Unterarten. Wichtig dabei ist das sie das Öl der P. sylvestris nehmen. Die positive, schleimlösende Wirkung bei Atemwegserkrankungen ist bekannt. Weiter wirkt es antiseptisch, schmerzlindernd und stimulierend. Ausgenutzt wird diese Wirkung mitunter bei Rheumaerkrankungen, wo Kiefernöl als Badezusatz eingesetzt wird. Vorsicht! Das Öl kann die Haut reizen.

 

Koriander

(Coriandrum sativum)
K. wirkt appetitanregend. Das Öl wirkt schmerzstillend und wärmend.

Kreuzkümmel

(Cuminium cyminum)
Der Kreuzkümmel ist mit dem Koriander verwand und weist ähnliche Eigenschaften auf. So finden wir auch hier die verdauungsfödernde und krampflösende Wirkung. Auch gilt er als stimulierend auf Herz-und Nervensystem. Ob er aphrodisierend wirkt, wie manchmal beschrieben, müssen sie selbst herausfinden.

Lavendel

(Lavendula officinalis)
Lavendel ist das ätherische Öl überhaupt. Es ist an Vielseitigkeit und komplexer chem. Struktur fast nicht zu übertreffen. So wirkt es schmerzlindernd, beruhigend, antiseptisch, ja sogar blutdrucksenkend. Ein Einsatzgebiet könnten Erkältungen sein. Linderung von Muskelschmerzen. Wundbehandlung, insbesondere Brandwunden. Seine antientzündlichen, antibakteriellen Eigenschaften können auch bei Hauterkrankungen eine sehr postive Wirkung haben.
Alles miteinander verbindend, ist die ausgleichende und harmonisierende Wirkung des Öles.

Majoran

(Origanum majorana)
Der in Europa weitverbreitete Lippenblütler riecht würzig und etwas pfeffrig. Seine wärmende Wirkung auf Körper und Geist kommt daher nicht von ungefähr. So hilft er bei Erkältungen, Bronchitis und Husten überhaupt. M. wirkt stark sedativ und erweitert die Gefässe. Senkt daher den Blutdruck und wirkt muskelentspannend. Neben der Schmerzlinderung bei Rheuma sind vor allem auch die positiven Wirkungen bei Verdauungsbeschwerden vordergründig.
M. soll auch bei Kummer gute Dienste leisten.

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