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So, die Volksabstimmung in Graubünden heute ist gelaufen. Die NZZ bewegte sich in einer pünktlichen Pressemeldung zum Ergebnis auch heute einmal mehr im Presse-Mainstream. "Rauchverbote für Bündner und Appenzeller Restaurants." Gottseidank...
Selbstverständlich ist auch dieser Zeitung untergegangen das es noch weitere Punkte in der Abstimmung hatte. Das dieses mehrheitliche JA- Ergebnis sich nur auf 36.01% der Bündner Wahlberechtigten stützt, ist spannend. Seit Wochen und Monaten werden Raucher als des Teufels lausige Brüder an den Pranger gestellt. Statistiken schiessen wie Pilze aus dem Boden um genau das zu untermauern. Mit einer gewaltigen Medien-und Meinungsindustrie werden Raucher diskriminiert. Die Welt besteht also offensichtlich nur noch aus Rauchern und Nichtrauchern. Unsere heutige niedrige Wahlbeteiligung könnte aber ein Hinweis sein, das die Meinungsindustrie ihr heres Ziel verfehlt hat. Dem Volk war es egal ob in den Kneipen geraucht wird oder nicht. Offensichtlich ist die Sozialisation, das Gemeinsame Zusammenleben mit Toleranz besser ausgeprägt als uns die Mediokratie Glauben machen will. Ein Abstimmungspaket wie das Vergangene, lässt ein Haufen Interpretationsspielraum, welchen wir lieber selbst nutzen sollten, statt ihn dem langweiligen Presse-Mainstream zu überlassen. Der Vollständigkeit halber nun die kompletten Abstimmungspunkte für Graubünden heute: Ja zu Schutz der Nichtraucher vor dem Passivrauchen. Klare Umschreibung der Tatbestände bei Medikamentenabgabe durch Ärzte. Verpflichtung privater Spitäler zur Aufnahme von kranken und verunfallten Personen. Einführung einer Bewilligungspflicht für öffentliche Spitäler. Umsetzung über die Vorgaben des Bundesgesetztes zur Transplantation von Organen, Geweben und Zellen. Verbot des Anbaus von Hanfsorten welche zum Betäubungsmittelkonsum sich eignen.