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"Im vorliegenden Handbuch finden sich zahlreiche Impulse für einen Kulturwandel in der Pflege-und Heimwelt" A.Kesselring



Und die Impulse sind enorm!
"Das Demenzgerechte Heim", zählt die Impulse aber nicht nur auf, sondern versteht diese im systemischen Kontext. Angefangen von der Pflegephilosophie, über Angehörigenarbeit, Biographiearbeit, Einbindung der "nichtpflegerischen Abteilungen" eines Heimes in die Pflege und Betreuung Betroffener, schlägt das Handbuch auch einen Bogen zur Architektur, Arbeitszeitmodellen, Esskultur und Fehlerkultur eines Heimes. 
Dabei ist das Buch alles andere als kopflastig! Nicht selten werden sie ihr Heim und die Bewohner in irgendeiner Form porträtiert sehen und Aha Erlebnisse geniessen. Oder kennen sie keinen Bewohner/in, welcher bei der Aktivierung gemeint hat, er oder sie habe schon genug gearbeitet im Leben?
Hinweise, unter Anderem, auf diesen Hintergrund finden sie im Buch. 
Abgerundet wird es über einen grossen Anhang mit Hilfsmitteln und Adresslisten.
Das Buch ist unbedingt zu empfehlen! Gestalten sie den Kulturwandel mit!

2008-02-06EH

 

Zwölf Frauen über achtzig, lassen ihr Leben Revue passieren.
Mit eigenen Worten und ungekünstelt


"Das volle Leben", ein Bestseller, ist auch für Pflegende interessant.
Quer durch alle Schichten werden Frauen über achtzig porträtiert.
In freier Erzählung erfahren wir von der ersten Liebe, Sehnsüchten, Sorgen und Ängsten.
Eingebettet in die verschiedenen Schweizer Landschaften und deren Historie.
Durch feinen Witz und ureigenster Mundart  erfahren wir, wie und durch was die Persönlichkeiten geprägt wurden, lernen verstehen und akzeptieren. Dabei erwecken die Erzählerinnen alles andere als einen verbitterten oder müden Eindruck.
Wie Rezensenten vor mir schon bemerkten. Das Buch ist kein Hohelied auf das Alter, sondern auf das Leben.
Es erzählen die Sängerin Lys Assia, die Schauspielerinnen Anne-Marie Blanc und Stephanie Glaser, die Künstlerin Hanny Fries, die Zigeunerin Urselina Gemperle, die Volksmusikerin Trudi Kilian, die Po
litikerin Emilie Lieberherr, die Bergbäuerin Maria Loretz, die Kindererzieherin Monica Suter, die Kleinunternehmerin Fränzi Utinger, die Entwicklungshelferin Lilly Vogel und die Hebamme Marie Zürcher. Unbedingt lesen!

2008-01-10EH

 

 


In Anlehnung an die Studie von Sven Lind "Umgang mit Demenz-Wissenschaftliche Grundlagen und Methoden",
möchten wir ihnen heute auch sein Buch dazu vorstellen.


"Demenzkranke Menschen pflegen"
Diese Buch ist Juni 2007 in der zweiten Auflage im Verlag Hans/Huber Bern erschienen.
Es richtet sich an alle Pflegenden welche mit dementen Menschen zu tun haben und möchte einen neuen praxisnahen Weg im Umgang mit ihnen aufzeigen. Der Autor plädiert hier für ein "Mitmachen und ein "Mitgehen".
Grundlage hierfür ist ein Ansatz aus der Neuropsychologie, welcher mit herkömmlichen Umgangsformen nichts gemein hat.
Geradezu eine gewaltige Herausforderung, wenn wir bedenken das in so mancher Alterseinrichtung bewusst oder unbewusst im Umgang mit Dementen geschulmeistert wird. 
In der zweiten Auflage finden wir neben dem Kapitel der Selbstwahrnehmung, Agieren und Reagieren ausserdem das Modell der "kompensatorischen Interaktion" und einen Exkurs über den Stellenwert der Neurowissenschaften in der Dementenpflege.
Das 237 Seiten umfassende Werk ist ein weiterer spannender Helfer in der Herausforderung, Demenzkranke wirklich menschenwürdig zu pflegen.

Mehr Informationen

2007-07-22EH



Age-Network
"Anforderungsprofil an Praktikumsstellen in Alten- und Pflegeheimen"

"Die steigende Lebenserwartung und die damit einhergehende Zunahme an alten Menschen bedingt, sich mit Betreuungsformen in Alten- und Pflegeheimen auseinanderzusetzen.

Diese werden nicht nur in einer mangelnden Versorgungsqualität sichtbar, sondern auch in einer ethisch nicht vertretbaren Kommunikationsform über das Thema Altern.
Das vorgestellte Betreuungsmodell, das auf Grund seiner Struktur auch in anderen Bereichen anwendbar ist, soll zu einem Denken anregen, das psychosoziale Betreuung und Psychotherapie nicht länger als teuren Luxus, sondern als menschenwürdige Selbstverständlichkeit versteht. Dieses Buch ist auch für all jene Menschen geschrieben, die praktische Erfahrungen sammeln müssen, für Institutionen, die ein angemessenes und erprobtes Praktikumsmodell etablieren möchten und für Auszubildende, die gezielt auf ihren Beruf vorbereitet werden müssen. Dieses Buch ist mit dem Ignatius Nascher-Preis 2007 der Stadt Wien für Geriatrie ausgezeichnet worden, können es hier kaufen und mehr  erfahren. 2007-06-18





"Demenz, der personenzentrierte Ansatz von Tom Kidwood",
hat mich zum ersten Male verstehen lassen, wie der personenzentrierte Ansatz in der Praxis aussehen kann und sollte.

Dieses 223 Seiten umfassende Buch, vermittelt nicht nur Fachwissen sondern hilft  dem Leser Schritt für Schritt bei der Umsetzung des personenzentrierten Ansatzes im Alltag. Es erzählt immer wieder Geschichten aus der Praxis, an Hand derer wir den eigentlich aufwendigen Stoff verstehen können. Dabei zeigt es auch auf, was wir tun müssen um wirklich menschenwürdige Dementenpflege zu leben und wie wir unsere Ängste diesbezüglich überwinden können. Am Ende könnte uns dieses Buch behilflich sein, die kompromisslosen beengenden Strukturen von Ordnung, Sauberkeit, Disziplin und Überschaubarkeit in Alteneinrichtungen zu Gunsten der dementen Menschen zu entfesseln.
EL2007-06-07


 

"Bewegtes Lagern" ist wie der Titel schon zeigt ein Konzept der Bewegung.
Genauer gesagt der Positionsunterstützung nach Esther Klein-Tarolli ®.


Stures unreflektiertes "Lagern" wird damit hoffentlich endgültig ad akta gelegt.
In Anlehnung an den Nationalen Expertenstandart Dekubitusprohylaxe und in geistiger Verwandschaft mit den Konzepten Kinästhetik und Basaler Stimulation vermittelt dieses Buch auf 77 Seiten Anregungen pur. Die Autoren legen Wert darauf das dieses Wissen im Pflegealltag nicht aufgepropft, sondern in die Pflegehandlungen integriert gehört. Die verschiedenen Anregungen zur Positionsunterstützung sind idiotensicher erläutert und an Hand grosser Bilder dargestellt. So finden sich in dem Buch Anregungen für Säuglinge, Frühgeborene, Menschen mit Behinderung und Menschen mit Schmerzzuständen. Erfahrungsberichte Betroffener runden das Buch ab.
Die Autorin Esther Klein-Tarolli bietet hierzu auch das entsprechende Lagerungsmaterial an.
Dieses kann, wie das Buch auch, auf ihrer Homepage bestellt werden.
Ein äusserst empfehlenswertes Buch! Der Bestellvorgang und der Versand sind unkompliziert und zügig. Was will man mehr?

EH2007-04-30



 "In Ruhe verrückt werden dürfen" ist ein Buch, welches einen Einstieg in das Umdenken in der Altenpflege vorbereitet.


Mit Herrn Weiers aus dem Haus "Sonnenschein", zu Beginn des Buches, kann der Leser eine Reise in das Innerste eines neu   eingetretenen Bewohners unternehmen.
In Tagebuchform bekommen wir hier Einblicke in die "Höhere Lehranstalt" seines neuen zu Hause..
Die aus Videoprotokollen entlehnten Aufzeichnungen des Pflegealltages, eröffnen in der Folge dem Leser den Weg in die Beobachterrolle von alltäglichen Szenarien, mit verwirrten alten Menschen und lassen die Pfleger/innen darauf zum Teil ganz schön alt aussehen.
Genau für jene ist dieses Buch geschrieben und richtet einen Appell zum Umdenken in der Pflege mit verwirrten alten Menschen.
Dabei werden Lösungsansätze aufgezeigt, aber nicht detailliert besprochen.
Am Ende des Buches wartet hierfür ein Literaturverzeichnis, um sich mit der Thematik detaillierter auseinandersetzen zu können.
Ein Einstieg zum Ausstieg, aus Sackgassen in der Beziehung mit Ver-rückten, ist dieses Buch allemal und kann an der Stelle nur wärmstens empfohlen werden.

2007-03-07 EH



"Es schneit in meinem Kopf"



Das Thema Demenz taucht in den Medien immer häufiger auf. Es ist das Abbild einer realen Entwicklung: Wir werden immer älter, und die Zahl von gegenwärtig 1,2 Millionen Dementen in den deutschsprachigen Ländern steigt beängstigend rasch. Verlag und Herausgeberin haben zehn Schriftsteller aufgefordert, dem Vergessen literarisch zu begegnen. (Kurzbeschreibung Amazon)

In dem von Klara Obermüller herausgegebenen Buch, sind Erzählungen verschiedener Autoren zusammengefasst, welche sich einfühlsam mit der Gefühlswelt dementer Menschen und deren Angehörigen auseinandersetzen. Hier bekommen wir eine Ahnung davon, was es bedeutet wenn Menschen „sich selbst verlieren“. Eine empfehlenswerte Lektüre für alle die sich behutsam dem Thema Demenz annähern wollen.  (2007-02-27 Rezension Edwin Lindner)

 

"Kinaesthetics" von Maren Asmussen ist ein Buch , welches kaum etwas an wissenswertem zum Thema vermissen lässt.


Es beschreibt auf sehr persönlicher Ebene die verschiedensten Handgriffe und erläutert die Hintergründe.
Dabei ist es ihr gelungen durch kleine Kurzgeschichten die Ausgangslage der unterschiedlichen Situationen zu beschreiben und die Wahl des entsprechendes Konzeptes zu verdeutlichen. Ein wunderbares broschiertes Arbeitsbuch, welches ein guter Begleiter im Praxisalltag sein kann. Das die Bilder manchmal etwas klein sind, ändert nichts an dem brauchbaren Gesamtkonzept des Werkes. Sehr zu empfehlen!
EH 2007-02-10

 

 
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