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Neben vielen anderen Erkenntnissen zum Thema Alzheimer gibt es eine Neue. Verhalten steuert offensichtlich das Erkrankungsrisiko. Eine Forschergruppe aus Chicago hatte kürzlich festgestellt das Menschen die Impulse kontrollieren und Normen und Regeln folgen, ihr Erkrankungsrisiko senken konnten. Prof. Bauer aus Freiburg hatte festgestellt das Seelische Kränkung, Rückzug oder Desinteresse zum unweigerlichen Abbau von Synapsen führe. Beide Studien zu vergleichen ist hier nicht möglich. Beiden gemeinsam ist jedoch die Suche im Verhalten als Risikofaktor. Am Wesentlichsten dieses Verhaltensansatzes erscheint mir die Prophylaxe. Es scheint möglich schon jetzt Tendenzen des Risikos ausfindig zu machen und daran zu arbeiten. Aus meiner eigenen Praxis weiss ich, das Alte Menschen welche interessiert und neugierig sind, nicht dement sind. Hingegen Menschen welche aufgegeben haben, abwarten und sich langweilen auf dem besten Weg sind dement zu werden oder auch sind. Die Forschergruppe aus Chicago hat die Alzheimer-Plaques auch bei nicht Dementen gefunden. Beim auffinden dieser Plaques auf Demenz zu schliessen oder sie gar als Ursache anzuschauen ist nicht korrekt. Mit dem Hintergrund des Verhaltens-Ansatzes, wundert es mich nicht, das gerade in Gegenden wo Perspektivlosigkeit herrscht, die Menschen resignieren oder Langeweile haben, der Alzheimer zunimmt. Und somit der Neu-oder Ausbau der Psychiatrien boomt. Gerade für die Pflege könnte das Verfolgen dieses Verhaltensansatzes in der Praxis sehr behilflich sein. Aber, Studien sind das Eine. Schauen sie sich das Leben ihrer Alzheimer-Dementen genau an. Bleiben sie neugierig!Alzheimer ein vermeidbares Schicksal?
Selbstdisziplin verhindert Alzheimer |
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